Freitag, 1. Mai 2015

Langlauf <- Her

+++19.04.2015+++

Mühsam finde ich die richtige Seite im Bett und würge den Wecker im Händi ab. Was? Wie? Wo? Uuarrgh! Ich blicke auf die grün gestreiften Vorhänge, durch die fahles Licht scheint. Es hilft nichts, Aufstehen!

Gestern, die Geburtstagsfeier meines Onkels war sehr nett gewesen, wir waren in einem Lokal, nur zwei Kilometer von meinem Hotel und die nette Frau vom Hotel war so lieb, mich auf ihrem Weg in die Stadt das Stück mitzunehmen. Es war schön, den Cousin und die Cousine mal wieder zu sehen, das letzte Mal ist wirklich auch schon sehr lange her. Später waren wir noch bei meinem Onkel zu Hause und haben Kaffee getrunken und kurz nach acht hat er mich dann zurück zur Unterkunft gebracht. Ich bin noch ein wenig Spazieren gegangen um frische Luft zu schnappen und habe etwas Geo gecached in der nächsten Umgebung und bin reichlich früh im Bett verschwunden.

Als ich meine Sachen gepackt habe, mache ich mich auf zum Frühstück. Der Frühstücksraum ist nicht besonders groß, aber nett eingerichtet. Viele Gäste sind zur Zeit nicht da, ich sitze heute ganz alleine auf meinem Platz. Heute am Sonntag gibt es ein Frühstücksbuffet, es ist klein und fein und bietet eigentlich alles was man braucht.
Gestern hatte ich an meinem Platz einen liebevoll angerichteten Teller vorgefunden, sowie drei Brötchen und die nette Dame stellte mir noch ein hartgekochtes Ei in Aussicht. Fein!
Die beiden Pillen gehören natürlich nicht dazu, die sind meine Zugabe...

Impression vom Sonnabend Morgen: Blick aus dem Frühstücksraum
Nachdem ich mich gestärkt habe, bezahle ich und sehe zu, daß ich auf meinen Weg komme. Gesa ist rasch bepackt und so werfe ich den Motor an und rolle vom Hof. Zunächst muss ich noch tanken.
Hotel Hof Hoyerswege. Von der Aufschrift "Mongolei" darf man sich nicht täuschen lassen. Das Hotel befindet sich dahinter, links im Bild, der Flachbau. Geschlafen habe ich dort ausgezeichnet, ich bin sehr freundlich empfangen worden und für die Garage habe ich nichts bezahlen müssen.
Auf der Adelheider Strasse gibt es für Gesa Frühstück und danach fahre ich noch einmal zum Schauen in die Düsternortstrasse. Dort hatten meine Großeltern gelebt und ich bin lange nicht mehr dort gewesen. Viel hat sich nicht verändert, das Haus hat frische Farbe bekommen und den Rosenbogen über dem Torweg gibt es nicht mehr. Vorm Kiosk stehen zweifelhafte Gestalten und ich sehe zu, daß ich gewendet bekomme. Ich fahre durch die Stadt und dann in Richtung Wildeshausen.
Delmenhorsts Wahrzeichen. Der Wasserturm am Rathaus. Die Rathausanlage ist eine der bekanntesten Entwürfe Stoffregens
Es ist kühl an diesem Sonntagmorgen und nur wenige Autos sind unterwegs. Als ich Wildeshausen erreiche, ist es mittlerweile zehn Uhr und ich rolle ungehindert durch den Industriegürtel in Richtung Visbek. Die Beschilderung in Visbek ist denkbar unvollständig, bis nicht vorhanden und ich brauche zwei Anläufe, bis ich dann beim Dritten endlich in Richtung Vechta weiterfahren kann. Unterwegs kommen mir vereinzelt schon Motorräder entgegen, aber die meisten werden wohl noch vorm dampfenden Kaffee sitzen und auf ein Ansteigen der Temperaturen hoffen. Bis jetzt sind es mit Mühe sieben Grad.

Um Vechta werde ich weitäufig drumherum geleitet und ich komme danach wieder gut voran. Auf Höhe des Dümmer zieht eine Gruppe von Gespannfahrern aus Werl seine Bahnen, sehr gemütlich, und es dauert eine Weile bis ich sie überholen kann. Danach bin ich rasch schon in Ostercappeln. Ich komme von der Bundesstrasse herunter auf eine schöne kleine Landstrasse, die sich im Sonntagsmorgensonnenschein durch sanfte Erhebungen schlängelt. Kurz vor Nemmen kommt eine für mich etwas überraschende Kurve, aber es ist alles gut, ich fahre weiter ohne hängen zu bleiben.
In Wellingholzhausen stosse ich auf eine wegen Bauarbeiten gesperrte Strasse. Die Umleitung kennen nur Einheimische. Andere Leute werden anscheinend nicht erwartet. So kann ich nur raten, wo es entlang gehen soll. Ich schlängele mich durch Wohngebiete und kleinste Strassen, teils Einbahnstrassen und komme auf eine größere Strasse, die aus dem Ort wieder hinausführt. Ich versuche zunächst einmal das, merke aber, daß es verkehrt sein muss. Also wende ich. Ein Pärchen auf einem Motorrad kommt dort angefahren, wo ich eben raus kam und hängt sich an mich. Ich fahre jetzt in die Baustelle hinein und versuche dort durchzukommen. Beim Blick in den Rückspiegel sind die Beiden irgendwann verschwunden. Ich zuckele hinter einem blauen Auto auf einem schmalen Weg, der den Ort verlässt. Hoffentlich will der nicht nur zum Friedhof, sondern auf die Landstrasse weiter, denke ich. Und richtig, er biegt ab und wir kommen auf die eigentliche Strasse zurück. Das Pärchen mit dem Motorrad kommt auf dieser Strasse nun auf einmal entgegen. Das war wohl auch nicht deren Richtung.
Daß der Fahrer des blauen Autos anscheindend doch zum Friedhof wollte, in eigener Sache wohl, merke ich, als er auf die Landesstrasse auffährt. Ja, Himmel! Er schaut überhaupt nicht nach rechts oder links und fährt einem anderen Motorrad voll in die Parade. Der Motorradfahrer kann in letzter Sekunde klären und zieht beherzt vorbei. Mir sackt die Kinnlade runter. Ich beeile mich, diese Type in den Rückspiegel zu bekommen und biege bald darauf mit Vorsprung ab, in Richtung Halle. Es geht durch den Wald und eine Haarnadelkurve bergab. In Halle beschließe ich, daß mir a) etwas kalt ist und b) Mittag ist und somit die Einnahme eines Kaffees + x zu empfehlen ist. Als ich in die Stadt rolle, denke ich darüber nach, ob es eine direkte Verbindung zwischen dieser und der gleichnamigen in Sachsen Anhalt geben könnte. Hier ist auch an vielen Ecken lange nichts mehr geschehen. Ich biege tiefer in die Stadt ein und finde schließlich eine Bäckerei mit Café, die heute geöffnet hat. Auf der Terasse davor sitzen mutige Menschen. Ich stelle Gesa ab und schaue mir das Angebot an. Letztlich kaufe ich mich mit einer Mohnschnecke und einem Latte M. in die Benutzung der Keramikabteilung ein. Als ich, wie ich fertig mit allem bin, wieder nach draußen komme, ist es merklich wärmer geworden. Der Blick auf Gesas Thermometer bestätigt das kurz darauf. Bevor ich sie jedoch starte, frage ich noch eine Passantin nach dem besten Weg nach Gütersloh und sie meint, einfach nur geradeaus. Ich schiebe Gesa die zehn Meter durch die Einbahnstrasse zurück zur Hauptstrasse und verschwinde. Bald schon bin ich auf der Landstrasse in Richtung Gütersloh und singe aus vollem Hals in meinen Helm das Lied vom letzten Cowboy: "Einsam und immer unterwegs, knabbert er den letzten Keks, der letzte Cowboy kommt aus Gütersloh...!!"
In der Stadt ist nicht viel los an diesem Sonntag, keine Pferde, nur Autos und ich biege an einer großen Kreuzung auf eine breite Bundesstrasse ab. Auf ihr werde ich um das eigentliche Stadtzentrum herumgeleitet und bin auch bald wieder darußen. Gütersloh hat nur wenig bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen. Auf der B 61 geht es weiter in Richtung Rheda Wiedenbrück. Dort kommt Stimmung in die Route, es geht auf die fast Autobahnähnlich ausgebaute B 64 / B 61 und erst nach ein paar Kilometern, hinter der Ems, wird es eine normalere Strasse. Drei schwarzlederne Motorradfahrer haben mich überholt und ich hänge mich ein Stück hinter sie, bis sie irgendwann abbiegen.

In Erwitte schließlich muss auch ich abbiegen und lande hinter einem älteren Herren, der mit persönlicher Bestleistung sein Mobil durch die Ortschaft chauffiert. Glücklicherweise will er nicht auch noch abbiegen, als ich abbiege und so kann ich fröhlich in die langsam hügeliger werdende Landschaft beschleunigen.

Hinter Rüthen finde ich den Ort, den ich suche, nicht auf den Wegweisern und so folge ich dem, was ich kenne. Das ist zwar nicht hundertprozentig die Route, die ich fahren wollte, aber ich komme doch an mein Ziel. Unterwegs mehren sich die Motorräder, ich komme so langsam in Richtung Sauerland. Die Strecke ist auch hübsch und schlängelt sich im Wald durch das Möhnetal. In Brilon fahre ich erst einmal auf eine Tankstelle und schaue mir in der Karte an, was ich verkehrt gemacht habe. Eigentlich nur wenig. Ich muss die Karte hier auch neu sortieren, damit ich den aktuellen Ausschnitt im Sichtfenster habe. Wie ich da so am werkeln bin, parkt neben mir ein weißer Käfer. Da ich das Gefühl habe, der Fahrer hat sich etwas in die Lücke quetschen müssen, weil ich so blöde da stehe, spreche ich ihn an und erzähle, daß ich auch noch einen Käfer habe. Wir unterhalten uns kurz über die Autos, er hat noch mehr Oldtimer in Gebrauch und nach einem kurzen Blick auf mein Kennzeichen steckt er mir beim Abschied noch ein Hustenbonbon zu.
Ich beschließe hier in Brilon auch zu tanken und danach beeilen Gesa und ich uns, diese von Motorrädern wie ein Bienenstock surrende Tankstelle zu verlassen. Die anderen fahren an den Auf - und Abfahrten der Tankstelle ziemlich Kreuz und Quer und ich muss sehr aufpassen. Ich fahre in Richtung Olsberg und hänge mit zwei anderen Motorradfahrern hinter einem Bus mit winkenden Schulkindern und einem Kübelwagen, der mit der Strecke wohl überfordert ist. Auf einem kleinen Parkplatz am Wegesrand lasse ich diese Ansammlung vor mir Abstand gewinnen.

Beim Weg durch Olsberg gerate ich in eine Gruppe BMW Fahrer und folge mit ihnen der Ruhr, bis wir kurz hinter dem Ort abbiegen. Sie schaffen es noch über den Bahnübergang, ich muss stehen bleiben. Auch gut. So warte ich ab, bis der Zug vorbeigefahren ist und beobachte schließlich wohlwollend noch einen Fahrradfahrer, der kunstvoll einen Sturz abwendet, als er beim Einbiegen in einen kleinen Weg auf die Leitplanke prallt. Das ist den BMW Leutchen nun entgangen. Durch das Tal der Neger (Flüsschen) komme ich nach Winterberg. Hier liegt auf manchen Skipisten noch ein Rest Schnee. Der taugt allerdings zu gar nichts mehr und wartet lediglich darauf, daß es wärmer wird.
Ich schlängele mich auf der Strasse auf dem Höhenzug entlang und winde mich dann hinab ins Tal. Unterwegs werde ich von einigen Motorrädern überholt, denen ich zu langsam fahre, aber ich kenne mich hier nicht aus, also spare ich mir unliebsame Überraschungen.
Schließlich erreiche ich Bad Berleburg und folge der Strasse weiter in Richtung Bad Laasphe. Wald und Felder begleiten mich, bis am Ortseingang von Bad Laasphe, es rechts nach Dillenburg abgeht. Ich fahre durch eine wunderschöne Landschaft, die mich zeitweilig beinahe an das Allgäu erinnert.
Landschaft mir Kirche :)

Die kleine Strasse bringt mich durch nette Wiesentäler, an Wald vorbei und durch kleine Ortschaften. So liebe ich es.

Als ich in Dillenburg ankomme, bin ich am Überlegen, ob ein Kaffee, oder etwas ähnliches, mir jetzt nicht gut zu Gesicht stehen würde. Leider finde ich hier nichts, das mich anspricht und ich fahre weiter nach Herborn. Dort finde ich zunächst, außer einer Eisdiele, auch nichts. Ich fahre suchend noch ein Stück weiter. Auf einem Parkplatz nutze ich die Gelegenheit, meine Karte erneut auszuwechseln und schaue anschließend auf dem Händi in Google Maps, ob es nicht irgendetwas geben könnte. Was ist das denn? Gleich nebenan findet sich eine Braurereischänke. Die Einfahrt kann ich gegenüber sehen. Da ist eben auch einer reingefahren. Also könnten die offen haben. Ich starte Gesa und fahre neugierig die Strasse rein. Am deren Ende findet sich eine Ansammlung älterer Gebäude, im Hof spielen Kinder und es befindet sich da ein Biergarten. Ich stelle Gesa ab und stapfe mit dem Tankrucksack hinüber. Auf der Karte finden sich auch Kleinigkeiten zu Essen und so bestelle ich eine Käsesuppe, mit selbstgebrautem Bier verfeinert. Nach dem sehr leckeren Essen, das ich in der Sonne sitzend einnehmen konnte, sehe ich aber zu, weiterzukommen, denn so langsam möchte ich nach Hause und es sind noch ein paar Kilometer bis dort.
Ich folge der Dill bis Ehringhausen und biege in Richtung Leun ab. Das ist eine Strasse, die ich unbedingt noch mal fahren möchte. Die tiefstehende Sonne scheint durch den Wald und legt sich auf die Felder, daß es eine Freude ist.

In Leun entscheide ich mich blöderweise dafür, in Richtung Weilburg zu fahren, statt nach Braunfels. Nur weil es nach Braunfels ein Stück zurück gehen würde. Ich bin nicht weit gekommen, da stehe ich schon im Stau. In meiner Richtung ist die Bundesstrasse zweispurig, aber ein besonders guter Autofahrer hindert die anderen daran, bis vorne, wo man sich einfädeln kann, vorzufahren. Auf der Gegenfahrbahn kommt ein Rettungswagen mit Blaulicht, aber ohne Martinshorn. Das lässt nichts Gutes ahnen. Und richtig, als wir um die Biegung irgendwann kommen, kann ich noch mehr Blaulicht sehen. "Lass es bitte keinen Motorradfahrer sein" schicke ich ein Stoßgebet an den Himmel. Als wir da sind, ist zu sehen, daß es glücklicherweise keiner war, sondern zwei Autos. Die sehen dafür aber um so schlimmer aus. An einer Aus - und Einmündung müssen sie sich übersehen haben. Trümmer sind weit verteilt, als wenn die beiden Kleinwagen explodiert wären. Ein Polizist winkt uns abwechselnd an der Unfallstelle vorbei. Nicht hingeschaut und bloss weg!
Danach brauche ich erst einmal ein paar Kilometer, bis ich wieder einigermaßen frei fahren kann. Ich erreiche Weilburg, halte mich aber nicht lange auf und fahre weiter in Richtung Frankfurt. Ich halte auf Weilmünster zu und finde mich in einer wunderbaren Landschaft wieder. Eine kleine Strasse windet sich durch Wiesentäler, unterhalb waldbestandener Hänge und es gibt niedliche kleine Dörfer. Als ich auf die Bundesstrasse in Richtung Idstein komme, behindert mich die tiefstehende Sonne ein wenig, aber ich bin bald schon wieder auf einem anderen Kurs und rolle auf Wiesbaden zu. Die Schiersteiner Brücke gebe ich mir heute abend nicht und ich beschließe über Biebrich direkt nach Mainz hinein zu fahren. Durch die Stadt geht es heute abend wirklich einfach und ich bin rasch wieder durch und dann sind es nur noch ein paar Kilometer bis ich vor meiner Haustür stehe. Ich zäume Gesa ab und bringe die Taschen nach drinnen, danach kommt Gesa dann in die Garage. Feierabend!

Hey, das habe ich kurz vorm Dunkelwerden noch geschafft! Der Rückweg ist ein paar Kilometer länger gewesen als der Hinweg. Wo ich die dazugenommen habe, ist nicht ganz klar, auf der Karte schaut die Strecke noch etwas gerader aus, als der Hinweg. Heute waren es also 505 Kilometer.
Was kann ich sagen? So als Fazit? Übermäßig hinüber bin ich nicht nach dieser Strecke. Ich bin nicht vom Motorrad gekippt und ich habe noch meine Tasche ausgepackt und ein paar Sachen gleich gewaschen und mir noch eine Kleinigkeit gekocht. Dieses Wochenende steckt mir aber am Montag und dem halben Dienstag noch ganz anständig in den Knochen. Was ich gelernt habe, solch eine Strecke ist durchaus machbar. Ich muss mich also nicht fürchten, wenn auf einer Reise eine Etappe etwas länger werden sollte. Nur, klar, so lang sollte sie nicht unbedingt werden. Das würde den schönen Urlaub zur Gewaltveranstaltung werden lassen.
Gesa hat das alles ebenfalls sehr gut weggesteckt und hat nicht gemuckt. Die neuen Reifen sind spitzenklasse und ich habe mich mit ihnen sicher gefühlt.


Kommentare:

  1. Superschön geschrieben, Minya. Komischerweise werden es immer mehr km auf dem Motorrad, als wenn Du die Strecke mit dem Auto abgefahren wärest. Das ist die Magie des Reisens auf zwei Rädern, welche den Weg zum Ziel macht. Wenn man durch Deutschland auf Nebenstraßen fährt (und auch noch das Wetter mitspielt), kann man wirklich die Schönheit unserer Heimat entdecken.

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    1. Dankeschön, Sonja! Das stimmt, man ist witzigerweise immer mehr Kilometer damit unterwegs. Und es werden auch komischerweise immer mehr Kilometer, die man Motorrad fährt...
      Das Land ist echt so wunderschön, da braucht man sich nicht zu verstecken. Wenn ich beruflich unterwegs bin, dann sause ich immer nur so durch und denke mir, ach da müsste man mal hin und das müsste man sich mal genauer ansehen und so weiter. Jetzt so langsam bekomme ich es hin, daß ich es auch tue. Das Motorrad trägt mich hin.

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  2. Dass Du Dir immer diese vielen Kleinigkeiten merken kannst. Bei mir würder wahrscheinlich nur " und dann bin ich wieder zurückgefahren" stehen.

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    1. :) Für mein Elefantengedächtnis bin ich bekannt. Tom wollte mich schon mal als App programmieren lassen. Aber bei den Reisen helfe ich etwas nach, da schreibe ich mir abends immer ein paar Sätze in mein Buch. Das kann ich dann später gut gebrauchen.

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  3. Superklasse und sehr feinsinnig geschrieben. Das mit dem Radfahrer - der arme Kerl - aber schön, dass Du das gesehen hattest.
    So einen Unfall mit Trümmern hatte ich gestern auch gesehen. Eine Kreuzung, meilenweit einsehbar - zwei echte Ersatzteillager auf dem Feld ... mir unbegreiflich. Ich vermute, Unaufmerksamkeit und Unterschätzung des Tempos des herannahenden ...

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    1. Dankeschön!
      Das mit dem Unterschätzen des Tempos ist wirklich eine arge Sache. Und auch die falsche Auslegung der Beschilderung. "Vorfahrt gewähren" heißt das Schild ja mittlerweile und nicht mehr "Vorfahrt achten". Das hat schon seinen Grund, aber das ist leider nicht jedem bekannt. Der Gesetzgeber reagiert dann meist nur mit Geschwindigkeitsbegrenzungen. Besser wären Stop Schilder an den Einmündungen. Dann wäre die Sache vielleicht etwas klarer. Aber... ob man damit echt die ganzen besten Autofahrer erziehen kann?

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  4. Hach, da bist du ja fast bei meinen Eltern vorbeigekommen ...

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    1. Das ist ja witzig! In welcher Gegend leben sie denn?

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  5. Wenn man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann, ist man doch immer toll mit dem Motorrad unterwegs.
    Und 2x~500 km – das ist doch schon mal eine Hausnummer!
    War fast schon ein wenig anstrengend, deine Fahrt virtuell mitzufahren :-)

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    1. Ich hatte schon, als mein Onkel mich einlud gleich den Gedanken gehabt "Hey, da fahr eich mit Gesa hin!" und entsprechend für gutes Wetter gebetet. Das ist eine echt klasse Tour gewesen und ein guter Anzeiger für das, was ich mir zumuten kann. Vor meinem Urlaub, mit sehr viel kürzeren Etappen, hatte ich danach keine Angst mehr.
      Schön, daß Du virtuell mitgekommen bist! :)

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